Montag, 23. Mai 2016

[Kinderbuch] "Myka und die Versteckschule" von Asja Bonitz

Ein Pilz? Nein, Myka ist eine Pilzolotte! Mit ihren feinen Beinfäden kann sie wunderbar laufen und springen. Allerdings werden Pilzolotten immer wieder mit normalen Pilzen verwechselt. Und genau deshalb müssen sie in die Versteckschule gehen. Dort lernen sie, sich vor wilden Tieren und unaufmerksamen Pilzsammlern in Acht zu nehmen.
Blöd nur, dass Myka vor dieser geheimnisumwobenen Schule ganz schön Bammel hat ... (Text- und Coverrechte: Edition Pastorplatz)


Ein Blick auf die schönen Bilder dieses Kinderbuches, ein weiterer auf das Thema, und mein Interesse war geweckt. Unsere Tochter kommt dieses Jahr ebenfalls in die Schule, genau wie Pilzolotte Myka im Buch. Sie freut sich zwar, hat aber auch etwas Angst, bzw. Respekt vor dieser neuen Erfahrung. Jedes Buch, dass sie in dieser Hinsicht unterstützt und ernst nimmt, ist willkommen - und dieses hat meine Erwartungen noch übertroffen.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Das angekaute Buch oder Warum ein MINIMUTZ bei uns einzog



Unser Nesthäkchen, die Püppi, kaut gerne Bücher an. Dabei hat sie sich besonders auf ein bestimmtes Pappbilderbuch festgelegt, es sieht mittlerweile aus, als wäre es schon zu einem Drittel aufgegessen. Die Püppi konsumiert Bücher - wortwörtlich. Das darf sie auch, denn mit ihren 16 Monaten entdeckt sie die Welt mit allen Sinnen. Aber ... ja, als Mama muss ich es einfach erwähnen ... mein bücherliebendes Herz blutet! Alternativen hätte die Kleine genug, aber man ist ja für Neues immer offen. Ich wurde sofort hellhörig, als ich auf minimutz stieß. Vom Konzept war ich sehr angetan. So zog kurze Zeit später der erste minimutz (mit Anhang!) bei uns ein. Bereit, getestet zu werden.*


Was ist minimutz? Wie kommt minimutz zu mir?


Die minimutz GmbH ist ein junges Unternehmen, das einen Kuschelfreund speziell für kleine Kinderhände entwickelt hat. "Sehen, greifen, spielen, lernen" ist hier das Motto. Dabei wird allerhöchsten Wert auf Qualität gelegt, was Idee, Farbe, Form und Hygiene angeht. Die Produkte orientieren sich an wissenschaftlichen Studien und an den Erfahrungen der Gründer Lynne und Sebastian - beide sind selbst Eltern. Darum sind die minimutz-Produkte auch mit dem Gütesiegel des TÜV Rheinland ausgezeichnet. Heute gibt es den originalen minimutz in zwei Größen und noch weitere Kuschelprodukte, wie Rassel, Schmusetuch und Decke. Auch diverse Accessoires, Geschenkideen und Karten sind in der minimutz-Welt zu finden.

Bestellen kann man direkt über die Homepage der minimutz-Welt. Die Versandkonditionen entsprechen der Norm und man kann bis dato zwischen drei Zahlungsmöglichkeiten wählen. Kurze Zeit später erreicht uns ein persönlich gepacktes, liebevoll zusammengestelltes Päckchen, das schon beim Öffnen begeistert. Jeder minimutz-Artikel ist hygienisch in einem transparenten Stoffbeutel verpackt. Eine Geburtsurkunde des neues Kuschelfreundes ("Pass gut auf mich auf. Ich hab dich lieb.") und lustige Sticker liegen ebenfalls im Päckchen.


Der erste Kontakt. Der Alltag. So fühlt sich minimutz an.


minimutz ist unglaublich WEICH. Die Kuschelprodukte, wir haben zwei minimutze und ein Schmusetuch, sind aus flauschigem Plüsch gefertigt. Ich kann kaum die Finger davon lassen. Schnell ist das TÜV-Zertifikat und das Preisschild abgeschnitten, die kleinen Label-Schildchen lasse ich bewusst dran. Die Püppi liebt das. Der erste Eindruck ist sehr hochwertig. Alle Nähte und Applikationen sind bombenfest und sehr sorgfältig genäht, bzw. aufgestickt. Auch durch festes Ziehen oder Zupfen lösen sich keine Fasern aus dem Plüsch. Dann kommt der Geruchstest. Der Stoff riecht nach ... nichts. Absolut neutral. Es sind keine Ausdünstungen oder chemischen Gerüche feststellbar. Sehr schön!




Das Versprechen der minimutz-Welt - "Du wirst sehen, Dein Kind wird sein minimutz lieben" - nehme ich zwar gerne für bare Münze, jedoch liegt das schlussendlich nicht an mir, sondern im Auge des Betrachters/der Betrachterin, nämlich der Püppi. Wie sehr dieses Versprechen auf sie zutrifft, da konnte ich nur staunen: Sie quietscht, sie kuschelt (macht "eiiiihhh"), sie streichelt, sie zupft, sie erforscht, ist geradezu fasziniert von den freundlichen großen Augen ihrer neuen Kuschelfreunde ... und sie fährt die beiden minimutze in ihrem Wagen spazieren. Mehrmals am Tag, immer wieder. Sie verliert nie den Spaß und die Lust daran, seit der Lieferung bis heute.




Unser Fazit.


Von der Lieferung über das erste Erkunden bis zum Spielen - so wünscht man sich das von einem Spielzeug (selbstverständlich ist das nämlich nicht). Ich bin völlig überzeugt, mein Favorit sind eindeutig die minimutze in beiden Größen, die ich als ideale Kuschelbegleiter für kleine Kinder empfinde. In der minimutz-Welt findet man außerdem tolle Mitbringsel oder Geschenke zur Geburt, inklusive der passenden Karte. Preislich etwas höher, jedoch nicht überteuert und für die Qualität angemessen, wird man für jeden Anlass etwas finden.

Das einfachste Fazit wäre wohl: Die Püppi liebt ihre minimutz-Kuschelfreunde! Das ist nicht bei jedem Spielzeug so, und da gibt es auch nichts zu kritisieren und zu mäkeln. Unsere minimutz-Produkte sind allesamt kuschelweich, schön zu greifen, wunderbar verarbeitet und so süß, dass ich schon beim Anschauen verzückt lächeln muss. Selbst unsere älteren Kinder leihen sich die minimutze gerne von der kleinen Schwester. Heute kam mein achtjähriger (!) Sohn zu mir. Er wünscht sich einen eigenen großen minimutz - in blau.





*vom Hersteller zum Testen zur Verfügung gestellt

Montag, 16. Mai 2016

[Kinderbuch] "Pip Bartlett und die magischen Tiere: Die brandgefährlichen Fussels" von Maggie Stiefvater und Jackson Pearce

Die neunjährige Pip Bartlett hat eine besondere Gabe: Sie kann mit magischen Tieren sprechen - mit Einhörnern, Seidengreifen und Hopp-Grackeln. Mit Eltern und Lehrern klappt die Verständigung allerdings manchmal nicht so gut. Weshalb Pip in den Sommerferien wegen des Einhorn-Vorfalls (wer denkt denn auch, dass die so doof sind!) zu ihrer Tante Emma verbannt wird. Emma leitet eine Praxis für magische Tiere, und begeistert plaudert Pip den ganzen Tag mit den verrücktesten Geschöpfen, die man je gesehen hat. Doch dann taucht ein abenteuerliches Problem auf, nämlich Unmengen von Fussels. Das Schlimme an diesen kleinen pelzigen Wesen: Wenn sie sich aufregen, gehen sie in Flammen auf ... Hier können nur Pip und ihr neuer Freund Thomas helfen. (Text- und Coverrechte: Heyne fliegt)


Maggie Stiefvater und Jackson Pearce, beides erfolgreiche Autorinnen, haben gemeinsam ein Kinderbuch veröffentlicht. Auf den ersten Blick hat es den Charme, den man sich für Kinderbücher wünscht. Die Gestaltung ist herrlich, außen wie innen. Das alleine wirkt sehr motivierend auf junge und ältere Leser. Man möchte sofort wissen, was es mit Pip und den magischen Tieren auf sich hat. Alle Zeichnungen stammen von Maggie Stiefvater und könnten die Geschichte nicht besser untermalen.

Freitag, 13. Mai 2016

[Bilderbuch] "So geht's aufs Klo!" von Annette Langen

© Cover Coppenrath Verlag
Der kleine Leo will aufs Klo. Doch weiß er nicht wie das geht. Und auch die Tiere im Dschungel sind völlig ahnungslos. Also muss Leo selbst ausprobieren ... und sieh da, irgendwann klappt es auch.


'"Ooooooh, Leo will aufs Klo", schallt es durch den Dschungel."' Das reimt sich ja, und klingt total lustig. Nach diesem Start wissen kleine Kinder sofort, um was es geht und erleben mit Leo seine Klo-Experimente.

Das Thema alleine aufs Klo zu gehen oder die Windel loszuwerden kommt früher oder später auf alle Kinder zu. Manche Kinder zeigen reges Interesse daran, andere tun sich etwas schwerer, möchten sich nicht von Gewohnheiten trennen. "So geht's aufs Klo!" spricht beide Zielgruppen an. Das Buch vermittelt, dass es Spaß macht, ohne Windel zu spielen und Dinge alleine zu können. Wichtig ist dabei nur, dass die Erwartung der Eltern nicht das Vermögen der Kinder übersteigt. Eine große Portion Gelassenheit ist meist der Schlüssel zum Erfolg.

Dienstag, 3. Mai 2016

[Bilderbuch] "Tabaluga und das Geheimnis des Feuers" von Helme Heine

© Cover Coppenrath Verlag
Der kleine Tabaluga erfährt nicht nur, dass er der letzte Drache auf Erden ist, sondern auch, dass Arktos, der böse Herr des Eises, die Welt erobern will. Nur Tabaluga kann ihn mit seinem Drachenfeuer aufhalten. Doch Tabaluga hat kein Feuer, nur Rauch! Er fliegt in die Welt, um sein Feuer zu suchen. Als er Prinzessin Lilli begegnet, beginnt in ihm wirklich ein Feuer zu glühen. Gemeinsam können sie den Kampf gegen Arktos aufnehmen.


Tabaluga basiert auf einer Idee von Peter Maffay, Gregor Rottschalk und Rolf Zuckowski und ist damit nicht nur Kindern, sondern auch fast allen Erwachsenen ein Begriff. Auch wir kennen den kleinen Drachen - aber nicht im Detail. Bisher ist uns Tabaluga einfach noch nicht über den Weg gelaufen. Zum Glück haben wir das neue Bilderbuch "Tabaluga und das Geheimnis des Feuers" entdeckt. Es ist etwas ganz Besonderes.

Mit 56 Seiten gehört "Tabaluga und das Geheimnis des Feuers" zu den umfangreicheren Bilderbüchern. Das Faszinierende daran ist, dass die Geschichte sehr ausführlich erzählt wird, jedoch mit verhältnismäßig wenig Text auskommt. Einige Begebenheiten sind nur kurz umrissen, die genaue Ausführung müssen die kleinen Zuhörer sich vorstellen. Das fördert die Fantasie. Kinder ab etwa vier Jahren werden die Handlung gut verstehen. Bevor das eigentliche Abenteuer beginnt, erzählt Tabaluga, wie er als Findelkind großgezogen wurde. Kinder bekommen ein umfassendes Bild des kleinen Drachen und schließen ihn schnell ins Herz.