Freitag, 31. Oktober 2014

[Kinderbuch] "Lina und Fred: Ein Bär kennt kein Pardon" von Alice Pantermüller

Wer jemals Besuch von Fred, dem Bären, hatte, kann sich glücklich schätzen! Denn Fred ist ein ganz besonderer Bär - einer der Dudelsack spielen kann und weiß, wo das Abenteuer lauert.
Und so steht Fred eines Tages an der Rezeption des Hotels zum Bären und Lina erkennt sofort, dass sie mit diesem Bären was erleben kann. Doch ob Linas Papa das Servierwagen-Wettrennen, die Bootsfahrt mit dem Motorboot des Katzenfutterdosenherstellers und die Geheim-Mission gegen die Garstige Großmutter gefallen werden? Schließlich suchen die Gäste des Hotels zum Bären Ruhe und den Blick auf den See ...
Ein unvergesslicher Tag wartet auf Lina und Fred - die besten Freunde der Welt! (Text-, Cover- und Zitatrechte: Arena Verlag)


Von der Autorin Alice Pantermüller kenne ich das erste Mein Lotta-Leben-Buch. Die Kinder sind dafür noch etwas zu klein, aber ich selbst fand es herrlich komisch und unverblümt. Ein riesiger Lesespaß! Als ich dann das neueste Kinderbuch der Autorin entdeckte, für etwas jüngere Kinder, musste es sofort mit. Ich gebe zu, es landete schon wegen dem herzlich-genialen Cover in der Einkaufstasche. Die Illustrationen im Buch sind ein Hit!

"Lina und Fred: Ein Bär kennt kein Pardon" eignet sich als Vorlesebuch für Kinder ab 5 Jahren oder für fortgeschrittene Grundschulkinder. Jede Seite enthält Text, nicht zu lang und nicht zu kurz, und bunte Zeichnungen/Illustrationen, die die Geschichte ganz besonders hervorheben. Mir gefällt vor allem das Schriftbild. Es ist nicht so steril wie manches Leseanfänger-Schriftbild, aber dennoch sehr gut lesbar - es sieht einfach schön aus. Einige wichtige Passagen sind sehr groß und oft andersfarbig gehalten (z.B. ein "Ohhhh!" oder "Psssst."), ähnlich wie in einem Comic. Eine richtigen Vorlese-Betonung der einzelnen Charaktere lassen die Kinder ständig kichern und zieht sie völlig in die Geschichte hinein.

An der Rezeption des Hotels zum Bären stand ein Bär.
Oh!, sagte Lina.
An der Rezeption standen nämlich nur selten Bären. - S. 8

Der gemeinsame Tag von der kleinen Lina und dem Bären Fred verläuft ziemlich chaotisch, denn Fred stellt allerhand an. Manchmal absichtlich, manchmal aus Versehen. Immer wieder werden die beiden von Linas strengem Papa zurechtgewiesen, der die Hotelgäste vor Freds Faxen schützen möchte. Die Geschichte hat von allem etwas: viel Humor, viel Action, aber auch nachdenkliche, ruhigere Szenen. Die entzückenden Bilder könnten nicht besser gewählt sein. Wir würden gerne mehr von Fred lesen!

Damaris ist ...
richtig glücklich, dass sie das Buch auf einem Stapel zwischen unzähligen Kinderbüchern entdeckt hat. "Lina und Fred" sind ein klasse Team, das nicht nur Unsinn im Kopf hat, sondern auch Dinge hinterfragt und echte Freundschaft schließt. Erwachsene haben beim Vorlesen genauso viel Spaß, wie die zuhörenden oder selbst lesenden Kinder. Lautes Lachen ist garantiert!

mini 1 - Der Schelm (7) musste ...
tatsächlich erleben, wie seine Mama das Vorlesen unterbrechen musste, weil sie vor lachen nicht weiterlesen konnte. Als das Buch nach zwei Leseetappen zu Ende war, konnte er es kaum erwarten, die Geschichte erneut zu erleben.

mini 2 - Die Träumerin (5) verstand ...
sicher nicht jeden Wortwitz der Geschichte (alleine, dass ein echter Bär plötzlich an der Rezeption des Hotels zum Bären steht ist herrlich!), die lustige Handlung genoss sie aber sehr und erlebte den Tag von Lina und Fred voller Aufmerksamkeit. Sie fühlte vor allem mit der etwa gleichaltrigen Lina und konnte sich gut sie hineinversetzen.


Arena Verlag 2014 - Hardcover mit UV-Lack, 64 Seiten - 9,99 € [D] - mit Bildern von Astrid Henn - ab 5 Jahren

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