Dienstag, 7. Oktober 2014

[Bilderbuch] "Wie Findus zu Pettersson kam" von Sven Nordqvist

© Cover und Zitat Oetinger Verlag
Pettersson ist alt und lebt alleine in einem kleinen Haus auf dem Lande. Es geht im gut, nur fühlt er sich manchmal einsam. Zwar hat er seine Hühner, aber die sind meistens so aufgeregt, dass man sich mit ihnen nicht gut unterhalten kann. Und so ist Pettersson manchmal etwas traurig.
Eines Tages besucht ihn seine Nachbarin. Weil sie merkt, wie einsam Pettersson ist, bringt sie ihm einen Karten, auf dem "Findus grüne Erbsen" steht. Doch in dem Karton sitzt ein kleinen Kätzchen, das nun bei Pettersson wohnen darf. So fängt die wunderbare Freundschaft zwischen einem alten Mann und einer Katze an.


Jeden Morgen wurde Pettersson geweckt, weil Findus auf ihm herumhüpfte oder ihm die Nase eindrückte oder mit seinem großen Zeh kämpfte. - S. 13


Ich habe schon so viel von Pettersson und Findus gehört, mich jedoch erst kürzlich mit den Büchern beschäftigt. Bisher sind etliche Geschichten dieser besonderen Freundschaft erschienen. Nicht nur Bilderbücher, sondern auch Lieder-, Jahres- und Kochbücher. "Wie Findus zu Pettersson kam" ist also nicht der erste Band der Reihe. Es erschien mir aber für die Kinder am logischsten, mit diesem Bilderbuch zu beginnen, da hier der Beginn der Freundschaft zwischen den beiden Hauptcharakteren gezeigt wird. Im Übrigen beinhalten alle Bilderbücher eine eigenen Geschichte und müssen keinesfalls in Reihenfolge gelesen werden.

Der Verlag empfiehlt "Wie Findus zu Pettersson kam" ab 3 Jahren. Dabei fällt mir auf, dass die Bücher dieser Reihe allgemein sehr viel Text für ein Bilderbuch haben. Unsere Kinder, mit 5 und 7, hören sehr konzentriert zu beim Vorlesen. Sehr junge Kinder werden sich wahrscheinlich an den liebevollen und sehr detailreichen Bildern erfreuen. Man entdeckt ständig neues (fast wie in einem Wimmelbuch).

Dem Buch, bzw. der kompletten Reihe, haftet ein ganz eigener Zauber an. Zum einen ist die Geschichte realistisch, zum anderen aber auch herrlich urig und eigentümlich. Der Kater Findus kann nämlich sprechen, außerdem wird die Haus/die Umgebung von kleinen Wesen bewohnt, die nicht für jedermann sichtbar sind, aber eine wichtige Rolle in der Geschichte und den Bilder spielen. Was Pettersson und Findus alles zusammen erleben ist humorvoll, manchmal verrückt und sehr liebevoll. Unsere Kinder lieben es!

Damaris bereut ...
schon fast, dass wir die Pettersson und Findus-Bücher erst jetzt für uns entdeck haben. "Wie Findus zu Pettersson kam" ist so niedlich, zauberhaft und auch anrührend, dass man das Bilderbuch fast schon als Klassiker bezeichnen kann. Die Geschichte spricht alle Kinder im Vorlesealter an, ob man nur die wunderschönen Bilder anschaut oder die Geschichte immer und immer wieder vorgelesen bekommt.

mini 1 - Der Schelm (7) kam ...
erst kürzlich in die Schule, und ich bin davon überzeugt, dass er "Wie Findus zu Pettersson kam" selbst lesen wird, sobald er das kann. Er lacht viel bei der Geschichte und ist sehr angetan von der herzigen Beziehung zwischen dem alten Mann und dem sprechenden Kater.

mini 2 - Die Träumerin (5) ist ...
fasziniert von den Mucklas, kleinen Wesen, die das Haus und den Garten bevölkern und allerhand anstellen, aber auch sehr freundlich zu Findus sind, als er ein eine beängstigende Situation gerät. Sie kann sich an den schönen Bildern gar nicht sattsehen und entwickelte sofort einen Beschützerinstinkt für den kleinen Findus.


Oetinger Verlag 2002 - Band 9 - Hardcover, 28 Seiten - 12,95 € [D] - Format 21 x 30 cm - ab 3 Jahren

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